Ekzeme – eine kurze Einführung
Ekzem ist ein Sammelbegriff für verschiedenartige Hauterkrankungen, die sich in Form roter Flecken, Bläschen und/oder Knötchen äussern. Diese Hautveränderungen sind meist mit unangenehmem Juckreiz verbunden. Die Entstehung von Ekzemen ist nicht auf Infektionen mit Krankheitserregern (Bakterien, Viren oder mikroskopisch kleinen Pilzen) zurückzuführen, sondern auf Entzündungsreaktionen in der Haut. Bei akutem Verlauf tauchen die Symptome geradezu schlagartig auf und klingen bald wieder ab. Chronische Ekzeme hingegen entwickeln sich langsamer und können langwierig ausfallen. Bei langanhaltendem Verlauf treten zudem häufig oberflächliche Schuppungen oder Hautverdickungen auf, die durch eine vergröberte Hautstruktur gekennzeichnet sind (medizinisch: Lichenifikation).
Häufig wird anstelle des Begriffs „Ekzem“ die Bezeichnung „Dermatitis“ verwendet, was in etwa „Hautentzündung“ bedeutet. Zu den relevantesten Ekzemerkrankungen zählen unter anderem Neurodermitis und seborrhoische Dermatitis.
CH–07-26-2600001